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Phosphorrecycling: Wasserbände suchen strategischen Partner

Kategorie:
Thema:
Autor: Hilde Lyko

Phosphorrecycling: Wasserbände suchen strategischen Partner
stu12 /Adobe Stock

22. April 2022 | Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) und der Erftverband (EV) haben zur Entsorgung ihrer Klärschlämme im September letzten Jahres die Klärschlamm Kooperation Rheinland GmbH (KKR) gegründet. Nun sind sie auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Errichtung und den Betrieb einer Monoverbrennungsanlage.

Aus der Asche des verbrannten Klärschlamms soll anschließend Phosphor zurückgewonnen werden, Zurzeit wird eine Ausschreibung vorbereitet, durch die ein Partner gefunden werden soll, der einen möglichen Standort für die zu bauende Monoverbrennungsanlage sowie Erfahrungen im Betrieb von vergleichbaren Verbrennungsanlagen mit sich bringt. Gemeinsam mit diesem Partner wird die Gründung eines Tochterunternehmens angestrebt, um eine Anlage zu bauen und zu betreiben.

Ausschreibung kommt im Mai 2022

Die entsprechende Ausschreibung steht nun kurz vor der Fertigstellung und wird im Mai 2022 veröffentlicht werden.

„Damit ist ein wichtiger Schritt nach vorn getan, um den Anforderungen der Verordnung in Zukunft gerecht zu werden“, betont Professor Heinrich Schäfer vom Erftverband, einer der beiden Geschäftsführer. „Durch eine lange Vertragslaufzeit über den Betrieb der Anlage von 30 Jahren besteht auch für den Strategischen Partner eine große Planungssicherheit für die Auslastung der Anlage“, ergänzt sein Kollege Stefan Ruchay vom Wasserverband Eifel-Rur.

WVER und EV betreiben zusammen mehr als 70 Kläranlagen für etwa 1,85 Mio. Menschen und Industriebetriebe in ihren Verbandsgebieten. Auf allen Anlagen zusammen fallen ca. 168.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm an; dies entspricht 37.000 Tonnen Trockenrückstand pro Jahr. „Zum Bau einer wirtschaftlichen Anlage werden zwischen 30.000 – 35.000 Tonnen benötigt,“ so Professor Schäfer. Und Ruchay führt aus: „Deswegen ist es sinnvoll, dass die beiden Verbände hier in der KKR zusammenarbeiten, um neben der Qualität auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage im Sinne der Beitragszahler zu gewährleisten.“

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