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PFAS-Nachweis in 15 Minuten

Forschende der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) haben ein kompaktes Sensorsystem entwickelt, das PFAS direkt vor Ort in wässrigen Proben erkennt.

von | 05.01.26

Der mikrofluidische Chip des Sensorsystems in Nahaufnahme.
Quelle: BAM

Die von Forschenden der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung entwickelte Methode zur Erkennung von PFAS liefert Ergebnisse in weniger als 15 Minuten und kann selbst geringe Mengen der Chemikalien nachweisen.

„PFAS sind ein globales Problem. Mit unserer Technologie schaffen wir die Grundlage für schnelle Vor-Ort-Analysen, die Behörden und Unternehmen bei der Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten unterstützen“, sagt Knut Rurack, Experte für chemische und optische Sensorik an der BAM.

Eine Art Mini-Labor für Unterwegs

Das System arbeitet mit einer Kombination aus winzigen fluoreszierenden Partikeln und einer mikrofluidischen Plattform – vereinfacht gesagt: einem Mini-Labor im Taschenformat. Nach der Vorbereitung der Wasserprobe zeigt das Gerät ein klares Signal, wenn PFAS vorhanden sind.

„Unser Ziel war ein robustes, benutzerfreundliches und skalierbares System. Die Kombination aus Materialwissenschaft und Mikrofluidik eröffnet neue Wege für die Überwachung von Reinigungs- und Sanierungsprozessen im Rahmen des Umweltmanagements – nicht nur für PFAS, sondern auch für andere Schadstoffe“, erklärt Knut Rurack.

Die mobile Technologie kommt ohne aufwendige Laborausrüstung aus und reduziert den Analyseaufwand erheblich.


Originalpublikation:
Sun, Y., Pérez-Padilla, V., Valderrey, V. et al. Ratiometric detection of perfluoroalkyl carboxylic acids using dual fluorescent nanoparticles and a miniaturised microfluidic platform. Nat Commun 16, 10869 (2025). https://doi.org/10.1038/s41467-025-66872-9


Quelle: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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