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Internationale Solidarität für sauberes Wasser

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Autor: Sarah Hofer

Fachlicher Austausch im Trinkwasserlabor des OOWV in Rastede-Nethen (von links): Tammo Janßen, Beate Seeger, Mariella Weyhausen, Iryna Zabara, Svitlana Kryvshenko und Dolmetscherin Iryna Aland.
Quelle: Daria Ruginis/OOWV

08. April 2024 Ι In einer Zusammenkunft beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) trafen sich diese Woche führende Laborleiterinnen aus der Ukraine, um über die Herausforderungen und Fortschritte im Bereich der Wasseraufbereitung und Abwasserentsorgung zu berichten.

Diese Begegnung markiert einen weiteren Schritt in der langjährigen Partnerschaft zwischen dem OOWV und den Wasserver- und Abwasserentsorgern aus Tschernihiw und Sumy, die durch eine gemeinsame Vision für sauberes Wasser und internationale Solidarität geprägt ist.

Herausforderungen der Wasserversorgung in Konfliktgebieten

Reines Wasser ist nicht immer verfügbar, vor allem nicht in Gebieten, die von Kriegen betroffen sind. Zwei Laborleiterinnen für Trinkwasser und Abwasser aus der Ukraine berichteten während ihres Besuchs beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) in dieser Woche darüber. Bei dem Austausch, der unter anderem im Abwasserlabor Oldenburg und im Trinkwasserlabor Nethen stattfand, fungierte eine Dolmetscherin als Vermittlerin.

„Diese Treffen markieren einen weiteren Meilenstein in der seit knapp zwei Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem OOWV und den kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgern aus Tschernihiw und Sumy im Nordosten der Ukraine“, sagte Tammo Janßen, Referent für Internationale Zusammenarbeit und Wasserinnovationsnetzwerke beim OOWV.

Der Fokus der Zusammenkünfte lag auf dem Austausch von Fachwissen und Erfahrungen zwischen den Mitarbeitenden des OOWV und den ukrainischen Kolleginnen.

Internationale Partnerschaft für sauberes Wasser und Entwicklung

Diese Partnerschaft, unterstützt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat derzeit das Ziel, die Trinkwasserqualität in Sumy durch die Anschaffung eines Gas- und Ionenchromatographen zu verbessern. Tammo Janßen berichtete auch von den geplanten Maßnahmen zur Bereitstellung eines Saugfahrzeugs für die Kanäle von Tschernihiw.

„Ebenso ist die Bereitstellung eines Saugfahrzeugs für die Kanäle von Tschernihiw geplant“, berichtete Tammo Janßen.

Die Trinkwasserlaborleiterin Svitlana Kryvshenko äußerte sich zu den geplanten Vorhaben: „Wir freuen uns darauf, bald Gas- und Ionenchromatographen zu erhalten, da uns bisher moderne Ausrüstung zur Bestimmung von möglicherweise im Trinkwasser vorkommenden Stoffen sowie für die Analyse von Anionen fehlt. Die Geräte werden uns ermöglichen, schnell und zuverlässig die Qualität des Trinkwassers zu überwachen, das an die Bevölkerung der Stadt geliefert wird.“

Der fachliche Austausch bietet die Chance, die Arbeitsweisen und -geräte der beiden Länder miteinander zu vergleichen. Iryna Zabara, Abwasserlaborleiterin aus Sumy, erklärte, dass die Partnerschaft mit dem OOWV ihnen ermögliche, von Erfahrungen zu lernen und Einblicke in die modernen Geräte zu erhalten.

Seit fast zwei Jahren finden regelmäßige digitale und persönliche Treffen zwischen dem OOWV und den kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgern der Ukraine statt. Trotz der Herausforderungen durch den Krieg, darunter Energieversorgungsprobleme und Raketenangriffe, bleibt die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser die höchste Priorität.

Der fachliche Austausch und die Solidarität zwischen dem OOWV und den kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgern aus der Ukraine setzen ein wichtiges Zeichen für internationale Zusammenarbeit und die Bedeutung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser für alle Menschen, wurde bilanziert.

 

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