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FS Logoi

In Lohne startet Neubau des Speicherpumpwerks

Innerhalb eines Jahres entsteht in Lohne am Bergweg 55 ein neues Speicherpumpwerk.

von | 03.06.23

Die Arbeiten mit schwerem Gerät haben begonnen.
Bild: Heiko Poppen/OOWV

03. Juni 2023 ǀ Innerhalb eines Jahres entsteht in Lohne am Bergweg 55 ein neues Speicherpumpwerk. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) will damit für eine sichere Trinkwasserversorgung sorgen.

Im Mittelpunkt der Anlage steht ein Trinkwasserbehälter mit einem Durchmesser von 20,5 Metern und einem Nutzungsvolumen von 1400 Kubikmetern. 200 Kubikmeter pro Stunde beträgt dabei die Pumpwerk-Leistung. Der obere Teil wird mit Erde überschüttet und der untere Teil in den Boden gesetzt. Somit haben weder Hitze noch Kälte einen starken Einfluss auf den Speicherinhalt.

3,2 Millionen Euro Investition

In die Versorgungssicherheit werden mit dieser Maßnahme vom OOWV insgesamt 3,2 Millionen Euro investiert. Verwendet wurden vorgefertigte Betonteile. Diese sind schneller verfügbar und kein Beton muss vor Ort vergossen werden. Auch an die Grundwasserneubildung in diesem sandigen Gebiet ist gedacht worden: Von versiegelten Flächen abfließendes Regenwasser wird auf dem Grundstück versickert.

Verbesserte Versorgungssituation in Lohne und Kroge-Ehrendorf

Durch das Wasserwerk Holdorf wird in der Nacht der Behälter befüllt.  Das Werk ist bereits mit dem Speicherpumpwerk Damme verknüpft. Das neue Speicherpumpwerk in Lohne wird die Versorgungssituation in Lohne und Kroge-Ehrendorf verbessern. Auch bei hoher Wasserabgabe bleibt der Wasserdruck stabil. In Lohne war es in der Vergangenheit in höher gelegenen Bereichen hin und wieder zu Einschränkungen gekommen, wenn an heißen Tagen der Wasserverbrauch besonders hoch war.

„Für eine spürbare Verbesserung des Versorgungsdrucks hatte bereits 2019 der Bau einer zusätzlichen leistungsstarken Trinkwasserleitung zwischen Steinfeld und Lohne gesorgt. Dieser Abschnitt zählt zur Transportleitung vom Wasserwerk Holdorf bis Lohne“, berichtete Regionalleiter Kay Schönfeld bei einem Ortstermin.

Wasserrecht nicht ausreichend für den ganzen Landkreis Vechta

Seit 2020 wird am Standort des zukünftigen Speicherpumpwerks außerdem eine Druckerhöhungsanlage betrieben, die für die Problembereiche den Druck in den Tagesspitzen erhöht. Sie wird durch das künftige Speicherpumpwerk ersetzt. Der zusätzlich bereitgestellte Wasserdruck ändere nichts an der begrenzten Verfügbarkeit des Trinkwassers als Ressource, verdeutlichte Kay Schönfeld. Das Wasserrecht des OOWV reiche nicht, um damit die zu versorgenden Gebiete im Landkreis Vechta vollständig zu bedienen.

Gert Kühling, allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin der Stadt Lohne, betonte, mit dem OOWV einen verlässlichen Partner an der Seite der Kommune zu wissen: „Der Neubau des Speicherpumpwerks ist ein Eckpfeiler für die kontinuierliche Wasserversorgung unserer Stadt. Es ist ein bedeutender Baustein, der nicht nur die Probleme mit dem Wasserdruck in den Sommermonaten beheben wird, sondern auch unsere Verantwortung für eine nachhaltige und zuverlässige Infrastruktur unterstreicht.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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