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GWP Jahreskonferenz 2022 fand unter dem Motto „Wasser. Klima. Wandel.“ statt

Kategorie:
Themen: |
Autor: Patricia Santos

GWP Jahreskonferenz 2022 fand unter dem Motto „Wasser. Klima. Wandel.“ statt
Podiumsdiskussion der GWP Jahreskonferenz 2022. (Foto: GWP / ProjectImages)

13. Juli 2022 | Die Jahreskonferenz des einzigen Verbandes der international ausgerichteten deutschen Wasserwirtschaft, German Water Partnership e.V. (GWP), fand am 6. Juli in Berlin statt. Unter der Überschrift „Wasser. Klima. Wandel.“ warfen die Teilnehmenden einen kritischen Blick in die Zukunft der nationalen und internationalen Wasserwirtschaft.

Für die deutsche Wasserbranche rücken durch die Neuausrichtung der klimapolitischen Zielsetzungen der neuen Bundesregierung, die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal sowie die aktuell drohenden Dürre in Brandenburg die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovationsbedarf noch stärker als bisher in den Fokus. Auf der diesjährigen Jahreskonferenz von German Water Partnership e.V. diskutierten rund 150 Fachvertreter der deutschen Wasserwirtschaft, Forschung und Politik Themen wie Sponge-City-Konzepte, Smart Water, aquatische Systeme sowie innovative Technologien für das Gelingen der Energiewende national und der Steigerung der Klimaresilienz weltweit.

Eröffnet wurde die Jahreskonferenz durch Dr. Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). In Ihrem Grußwort nahm Sie Bezug auf die anstehende Weiterentwicklung der nationalen Wasserstrategie und hob die Bedeutung des Themas Wasser im nationalen wie auch internationalen Kontext hervor.

Wandel richtig machen: Deutschland braucht neue Dynamik

Der Vorsitzende des Rates für nachhaltige Entwicklung (RNE) und früherer bayrischer Umweltminister Dr. Werner Schnappauf betonte in einer eindrücklichen Rede die Notwendigkeit eines Transformationsschubs. Wirtschaft und Umwelt müssten durch einen weitreichenden Wandel in Balance gebracht werden. Für diesen Wandel bedürfe es in Deutschland einer neuen Dynamik, ungeachtet der möglichen Risiken.
Auch aus der überwiegend mittelständisch geprägten Mitgliedschaft des Netzwerkes wurde im Rahmen der Konferenz der Wunsch artikuliert, dass Bürokratie und formelle Hürden bei nationalen, wie auch internationalen Ausschreibungen abgebaut werden müssen, um so den Einsatz von innovativen Technologien überhaupt zu ermöglichen und neue Ideen und Entwicklungen in der Branche zu fördern.

Internationales Netzwerk

Internationale Gäste der Konferenz waren die Botschafter Ägyptens und Indonesiens – zweier wichtiger Partnerländer von GWP. S. E. Khaled Galal Abdelhamid, Botschafter der Arabischen Republik Ägypten, verwies auf den Vorsitz seines Landes im Rahmen der UN Conference of Parties on Climate Change (COP 27) im November 2022 und betonte die kritische Situation im Zusammenhang mit dem grenzüberschreitenden Management von Wasserressourcen in der Region.

S. E. Arif Havas Oegroseno, Botschafter der Republik Indonesien, richtete den Blick auf die Ausrichtung des Weltwasserforum 2024 auf Bali und äußerte den Wunsch nach der Intensivierung der traditionsreichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indonesien im Wassersektor im Vorfeld dieser bedeutenden Konferenz.

Wasserwirtschaftliche Zukunftsthemen im Fokus

Workshops und Diskussionen beleuchteten wasserwirtschaftlichen Zukunftsthemen wie den Umgang mit Starkregenereignissen, aquatische Systeme im wachsenden Geschäftsfeld Fishfarming und Resilienz von Infrastrukturen vor dem Hintergrund der Folgen des Klimawandels und schlugen so den Bogen zu den Themen Ernährung und Energie, insbesondere in der Form von Wasserstoffproduktion.

Die Beiträge aus der Mitgliedschaft von German Water Partnership e.V. legten die breite Vielfalt der Expertise im Netzwerk dar. Julia Braune, Geschäftsführerin von German Water Partnership e.V. zeigte sich beeindruckt: „Unsere Jahreskonferenz stand diesmal wie nie zuvor im Zeichen wachsender Sorgen der deutschen mittelständischen Unternehmen angesichts der Auswirkungen des Krieges in Europa, des Fachkräftemangels und einer zunehmenden Ressourcenverknappung. Dennoch ist ein großer Wille spürbar, diese Herausforderungen anzunehmen und mit innovativen Technologien und im Schulterschluss mit internationalen Partnern Lösungen zu schaffen, um den notwendigen Wandel zu meistern.“

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