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Grünbeck AG ausgezeichnet: „Leitprojekt 2024“ für Spülabwasseraufbereitung spaliQ:RU

Die Grünbeck AG aus Höchstädt wurde für ihre Spülabwasseraufbereitungsanlage spaliQ:RU als „Offizielles Leitprojekt 2024“ des KUMAS-Umweltnetzwerks ausgezeichnet – eine zukunftsweisende Lösung für nachhaltige Schwimmbadtechnik.

von | 23.12.24

Grünbeck wird der Status „Offizielles Leitprojekt 2024“ vom KUMAS Umweltnetzwerk für ein innovatives Verfahren zur Spülabwasseraufbereitung für Schwimmbäder verliehen. In feierlichem Rahmen nahmen am 5. Dezember 2024 (von links) Markus Müller, Landrat Landkreis Dillingen a. d. Donau, Jürgen Weißenburger, Aufsichtsratsvorsitzender bei Grünbeck sowie die Grünbeck-Verantwortlichen Christian Zehetgruber und Andreas Trinkl den Preis im Augsburger Kongress am Park entgegen.
Quelle: Kumas

Die Grünbeck AG, ein führendes Unternehmen im Bereich der Wasseraufbereitung aus Höchstädt, wurde für ihre Spülabwasseraufbereitungsanlage spaliQ:RU als „Offizielles Leitprojekt 2024“ des KUMAS-Umweltnetzwerks ausgezeichnet. Dieses Verfahren, das als innovativ in der Spülabwasseraufbereitung für Schwimmbäder gilt, wird bereits erfolgreich in der WWK-Arena des FC Augsburg eingesetzt. Die feierliche Preisverleihung fand am 5. Dezember 2024 in Augsburg statt.

KUMAS würdigt Umweltinnovationen mit „Offizielles Leitprojekt“-Auszeichnung

KUMAS – das Kompetenzzentrum Umwelt e. V. aus Augsburg – verleiht jedes Jahr den Status „Offizielles Leitprojekt“ an herausragende Umweltinnovationen. Seit 1998 werden durch diese Auszeichnung Entwicklungen gewürdigt, die mit „wegweisender Technologie und außergewöhnlicher Umweltkompetenz“ überzeugen. Die prämierten Projekte stammen aus Bayern und leisten einen signifikanten Beitrag zu Umwelt- und Ressourcenschutz sowie nachhaltiger Entwicklung. Die unabhängige Jury, bestehend aus Experten aus Wirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Bildung, entscheidet über die Vergabe.

Die prämierte Grünbeck-Anlage spaliQ:RU steigert die Effizienz und spart Energie. Sie setzt auf ein membranunterstütztes, kapazitives – also elektrochemisches – Deionisationsverfahren. Dieses wird mit einer vorgeschalteten Ultrafiltration und einer nachgeschalteten Chlor-Desinfektionsstufe kombiniert. Bei der Entsalzung wird ein elektrisches Gleichspannungsfeld zwischen zwei Elektroden angelegt. Im Prozess wechseln sich kontinuierlich Phasen der Adsorption und Desorption ab.

Effiziente Wasseraufbereitung für Nachhaltigkeit und Regeneration

Durch das Durchlaufen der verschiedenen Aufbereitungsstufen dieser kombinierten revolutionären Technologie werden Schmutzstoffe, Chemikalien und Salze umfassend und umweltschonend aus dem Spülabwasser entfernt. Das aufbereitete Wasser kann wiederverwendet werden, was eine Trinkwassereinsparung von bis zu 80 Prozent ermöglicht. Zudem entfällt die Notwendigkeit, das zurückgewonnene Wasser erneut für die Beckennutzung zu erwärmen, wodurch erhebliche Energiesparpotenziale realisiert werden. Das von Grünbeck entwickelte Verfahren setzt damit neue Maßstäbe im Umweltschutz und leistet einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Ressourcennutzung.

Nach intensiven Spielen erholen sich viele Fußballspieler zunächst in Entspannungs- oder Entmüdungsbecken. Das temperierte Wasser unterstützt die Muskelregeneration und hilft dem Körper bei der Erholung. Bereits seit 2009 setzt die Fußballarena des FC Augsburg im Entmüdungsbecken auf Schwimmbadtechnik von Grünbeck. Ende 2023 wurde diese Technik energetisch optimiert: Eine moderne Grünbeck-Ultrafiltrationsanlage ersetzte den bisherigen Sandfilter, um Viren, Bakterien und andere Keime aus dem Beckenwasser zu filtern. Ergänzend kommt seitdem die vom KUMAS-Umweltnetzwerk ausgezeichnete Spülabwasseraufbereitungsanlage zum Einsatz. Die Kombination dieser Anlagen gewährleistet exzellente Wasserqualität – für entspannte Spieler und maximale Hygiene.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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