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Gießkannenheld:innen Dresden starten in die Bewässerungssaison

Am Tag des Baumes 2025 gaben die Gießkannenheld:innen Dresden gemeinsam mit der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz den Startschuss für die Bewässerungssaison. Ein neuer Regenwasserspeicher wurde in Betrieb genommen, um das Stadtgrün in Zeiten von Dürre und Klimawandel zu unterstützen. Die Initiative setzt auf nachhaltige Regenwassernutzung zur Pflege von Bäumen und Pflanzen in Dresden.

von | 29.04.25

Links Anke Arnold (Pfarrerin der Versöhnungskirche in Dresden-Blasewitz) & Dr. Peter Skyba (Gießkannenheld:innen Dresden)
Quelle: Anja Schneider

Am Tag des Baumes 2025, den 25. April 2025, haben die Gießkannenheld:innen Dresden gemeinsam mit der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz die Bewässerungssaison offiziell eröffnet. An diesem besonderen Tag wurde auf dem Gelände der Versöhnungskirche an der Schandauer Straße ein neuer Regenwasserspeicher in Betrieb genommen, um das städtische Grün in den kommenden trockenen Monaten zu unterstützen.

Klimawandel erfordert frühzeitige Bewässerung

Wegen des außergewöhnlich trockenen Frühlings benötigten Bäume und Pflanzen in diesem Jahr früher als gewohnt regelmäßige Wassergaben.

Dr. Peter Skyba von den Gießkannenheld:innen Dresden wies darauf hin, dass der Klimawandel, insbesondere in Europa, immer schneller voranschreite: „Ein Temperaturrekord jagt den nächsten. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine globale Erwärmung von 1,5 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit gemessen.“

In vielen Teilen Sachsens herrscht derzeit Dürre, was die dringende Notwendigkeit betont, das Stadtgrün mit Wasser zu versorgen, um dessen positive Wirkung auf das Stadtklima zu erhalten.

Engagierte Zusammenarbeit für das Stadtgrün

Die Gießkannenheld:innen Dresden stellten auch in diesem Jahr kostenfrei Regenwasserspeicher zur Verfügung – eine Initiative, die 2023 ins Leben gerufen wurde. Privatpersonen, Unternehmen, Kitas, Schulen, Vereine und Initiativen konnten diese Regenwassertanks mit einem Volumen von jeweils 1.000 Litern nutzen, die an die Dachentwässerung angeschlossen werden. Bis Mitte 2025 sollen weitere Speicher installiert werden, um die Kapazität auf insgesamt 36.000 Liter an verschiedenen Standorten zu erhöhen.

Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz war eine der ersten Partner, die den neuen Speicher nutzten. Diese Zusammenarbeit zeigte, wie wichtig es ist, das Engagement von Menschen vor Ort zu fördern, die sich aktiv für die Pflege und Bewässerung von Stadtbäumen und Pflanzen einsetzen. Pfarrerin Anke Arnold dankte den vielen Ehrenamtlichen, die sich mit großem Einsatz für den Kräuterbibelgarten und die Pflege des Areals engagieren.

„Unser Arbeitskreis Nachhaltigkeit hat schon viele kreative Ideen umgesetzt, und die Regenwassernutzung ist ein weiterer Schritt in eine nachhaltige Zukunft“, so Arnold.

Nachhaltigkeit im Fokus

Der neue Regenwasserspeicher auf dem Gelände der Versöhnungskirche ergänzte das bereits bestehende nachhaltige Konzept der Kirchgemeinde. Neben der Regenwassernutzung für die Bewässerung von Bäumen und Pflanzen wurde auch die angrenzende Wittenberger Straße mit versorgt, um das Grün in der ganzen Umgebung zu fördern. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit der TU Dresden, Fakultät für Siedlungswasserwirtschaft, die bei der Planung von Regenwassernutzung und -speicherung half.

Die Gießkannenheld:innen Dresden setzten auf ein Konzept, das nicht nur praktische Lösungen für die Wasserversorgung von Pflanzen bietet, sondern auch aktiv zur Reduktion des Trinkwasserverbrauchs beiträgt. Auch die Stadtentwässerung Dresden unterstützte das Projekt finanziell, um die Aufstellung der Speicher zu fördern und so das Stadtgrün langfristig zu sichern.

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