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German Water Partnership erweitert Kooperation mit der afrikanischen Wasserwirtschaft

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Themen: | | |
Autor: Sina Ruhwedel

German Water Partnership erweitert Kooperation mit der afrikanischen Wasserwirtschaft

German Water Partnership e.V. (GWP) weitet seine Aktivitäten in Afrika aus: mit dem Aufbau einer African Water and Sanitation Academy (AWASA), dem Kammer- und Verbandspartnerschaftsprojekt GAPWAS mit der African Water Association, einer deutschen Delegationsreise zum 9. Weltwasserforum 2022 in Dakar sowie geplanten Aktivitäten des GWP-Regionalforums Afrika. Unterstützt wird der Verband u.a. durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

German Water Partnership e. V. setzt sich mit seinen rund 300 Mitgliedern seit 2008 für die Lösung von wasser- und abwasserwirtschaftlichen Herausforderungen weltweit ein. Internationale Partnerschaften spielen dabei eine besondere Rolle. Durch engen Austausch und Wissenstransfer zu nachhaltigen Technologien trägt GWP so ganzheitlich zur Verbesserung der Wasserver- und Abwasserentsorgung auch in afrikanischen Ländern bei.

„Die Vernetzung und Kooperation mit afrikanischen Partnern ist unserem Netzwerk seit der Gründung ein wichtiges Anliegen. Uns verbindet eine langjährige Beziehung mit der African Water Association (AfWA), welche dank Unterstützung des BMZ in die Kammer- und Verbandspartnerschaft „GAPWAS“ mündete, die formell 2019 begann. Wir freuen uns sehr, neben diesem erfolgreichen Projekt unsere Aktivitäten in Afrika im Jahr 2022 weiter ausbauen zu können und sehen der weiteren Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und Fortbildung zwischen den VertreterInnen der Wasserwirtschaft in Deutschland und den Fachkräften des afrikanischen Wassersektors mit Spannung entgegen“, so Julia Braune, Geschäftsführerin, German Water Partnership e.V.

Fachkräfte des afrikanischen Wassersektors weiterbilden

Das jüngst gestartete PartnerAfrika-Projekt „AWASA“ ist ein im Rahmen der Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die sequa gGmbH gefördertes Projekt zum Aufbau einer African Water and Sanitation Academy (AWASA). Es lief im Dezember 2021 an und wird über drei Jahre andauern. Die Zielländer des Projektes sind Senegal und Ruanda, hier werden über die Dauer des Projektes erste Maßnahmen der Akademie umgesetzt. Sowohl Trainings vor Ort als auch digitales Lernen sollen angeboten werden, um Fachkräfte des afrikanischen Wassersektors weiterzubilden und zu verschiedenen relevanten Technologien sowie beruflichen Fähigkeiten zu schulen. Geleitet werden die Trainings der Akademie sowohl von afrikanischen als auch internationalen ExpertInnen. Gleichzeitig bietet das Projekt eine Chance für Unternehmen aus der deutschen Wasserbranche, sich in die Fachkräfteweiterbildung in Afrika einzubringen. Dieses Engagement schafft die Grundlage für einen stärkeren Wassersektor in den Zielländern und ermöglicht den Zugang zu einem Afrika-weit agierenden Netzwerk.

Deutsche Delegation beim World Water Forum in Dakar

Das globale Forum findet vom 21. bis 26. März 2022 in Senegal, Dakar, statt und befasst sich unter dem Motto „Water Security for Peace and Development“ mit Herausforderungen im Bereich der Wasser- und Sanitärversorgung in Afrika und weltweit. GWP-Mitglieder werden sich im Rahmen einer Delegationsreise, gemeinsam organisiert von GWP, BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit einem German Pavilion auf dem Forum präsentieren.

German African Partnership for Water and Sanitation (GAPWAS)

GAPWAS ist das Kooperationsprojekt zwischen GWP und der African Water Association (AfWA), das sich mittlerweile im dritten Durchführungsjahr befindet . Die Kammer- und Verbandspartnerschaft konnte 2021 trotz Pandemie eine Vielzahl an Aktivitäten umsetzen. Dazu zählt auch die Einführung des neuen Veranstaltungsformats „Ask the Experts“, einem deutsch-afrikanischen Fachaustausch im Wasser- und Abwasserbereich. Dieser bietet den Vortragenden einzigartige Zugänge zum lokalen Fachpublikum und stößt auf deutscher sowie afrikanischer Seite auf großen Anklang. Weiterhin organisierte die AfWA 2021 bereits zweimal das „Women’s Forum“ zum Thema Frauen in der Wasserwirtschaft. Die daraus hervorgegangene Gender Roadmap soll als Best-Practice Beispiel für AfWA-Mitglieder dienen und unter anderem während des World Water Forums in Dakar in 2022 vorgestellt werden.

Für 2022 sind mitunter eine Vielzahl an technischen Trainings in Planung, von denen allein neun durch GWP-Mitglieder und in sechs verschiedenen afrikanischen Ländern durchgeführt werden.

Regionalforum Afrika

Durch die Arbeit im Regionalforum Afrika unterstützt German Water Partnership e.V. den Aufbau von Kontakten zu afrikanischen Institutionen und Unternehmen, beteiligt sich an Messen und (digitalen) Markterkundungs- oder Geschäftsanbahnungsreisen und organisiert Konferenzen, um deutschen Unternehmen und Institutionen der Wasserwirtschaft den Markteintritt in Afrika zu erleichtern. Die aktuellen Fokusländer des Regionalforums sind Côte d’Ivoire, Senegal und Uganda.

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