Wasser gehört zu den zentralen Säulen der Daseinsvorsorge – digitale Lösungen sind entscheidend, um Effizienz, Leistungsfähigkeit und Sicherheit langfristig zu sichern.
„Mit dieser Kooperationsvereinbarung setzen wir ein starkes Zeichen. Fachliche Standards, operative Erfahrung und digitale Sicherheit bilden eine wirksame Symbiose. Die Kooperation ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer Zusammenarbeit“, betonen DWA-Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß und KDW-Geschäftsführer Roland Derler.
Digitalisierung sichert Innovationskraft
Die Digitalisierung ist nicht nur eine technische Frage, sondern auch ein Wettbewerbsfaktor. Sie sichert die Innovationskraft der deutschen Wasserwirtschaft und macht sie fit für die Zukunft und Herausforderungen wie Klimawandel, Fachkräftemangel und dem nachhaltigen Schutz unserer Gewässer. Dazu kommen steigende Anforderungen durch nationale und europäische Vorgaben wie die novellierte Kommunalabwasserrichtlinie, die NIS-2-Richtlinie – Richtlinie der EU über Maßnahmen für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der Union – und die IT-Sicherheitsgesetzgebung.
Um die Wasserwirtschaft bei diesen Herausforderungen optimal zu begleiten, bündeln DWA und KDW mit der Kooperation ihre Kräfte im Bereich Digitalisierung. Im Fokus stehen gemeinsame Fachveranstaltungen, Seminare sowie die Erarbeitung technischer Regelwerke. Das KDW, gegründet auf Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen, bringt seine Expertise in IT-Sicherheit und digitale Transformation ein. Die DWA steuert ihr breites Netzwerk und Wissen in der Wasserwirtschaft sowie ihre langjährigen Erfahrungen in der Regelwerksarbeit bei. DWA und KDW verpflichten sich, ihre gemeinnützigen Ziele konsequent zu verfolgen und Synergien zu nutzen – ohne gegenseitige finanzielle Verpflichtungen.
Interview mit Ronald Derler








