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Frostschutz für Wasserleitungen und Wasserzähler bei Minusgraden

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) gibt Tipps, wie Wasserzähler, freiliegende Leitungen und Wasserhähne frostsicher gemacht werden können. Ein guter Frostschutz sei insbesondere bei „Installationen in Gärten, Ferien- und Gartenhäusern sowie in unbeheizten Kellern“ wichtig. Entscheidend sei das passende Dämmmaterial.

von | 24.11.25

Außenwasserhähne und freiliegende Leitungen sollten laut OOWV vor Frosteinbruch entleert werden.
Bild: Heino Hermanns/OOWV

„Wasserschäden durch geplatzte Leitungen sind durch ein wenig Vorsorge vermeidbar“, sagt OOWV-Sachgebietsleiter Matthias Geib. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Leitungen zu entleeren und sprichwörtlich warm einzupacken.“

Das bedeute, dass „Leitungen, die nicht entleert werden können“ zureichend gedämmt werden müssten. Hierzu eigneten sich Dämmmaterialien wie Mineral- oder Steinwolle besonders gut. Diese werden um die Leitung oder den Wasserhahn gewickelt.

Auch Gartenschläuche sollten laut OOWV bei der Entleerung nicht vergessen werden: Diese überwinterten oftmals im Garten und seien möglicherweise noch mit Wasser gefüllt. Gefüllte Regentonne könnten sich bei gefrierendem Wasser um bis zu 10 % ausdehnen, so der OOWV weiter. Dies könne zu Undichtigkeit oder zum Platzen führen. Auch der Entnahmehahn der Tonne sollte entleert werden.

Wichtig sei jedoch, dass Absperrhähne und Wasserzähler „trotz der Maßnahmen zum Frostschutz leicht zugänglich bleiben“. Sollte eine Leitung einfrieren, soll aut Matthias Geib auf den Gebrauch von „Infrarotstrahlern, Kerzen, Schweiß- oder Lötbrennern“ unbedingt verzichtet werden.

„Besser ist es, die Leitungen mit warmem Wasser oder warmen Tüchern aufzutauen. Wer offenes Feuer nutzt, riskiert nicht nur, dass die Leitung platzt, sondern auch einen Brandschaden“, so Geib weiter.

 


 

(Quelle: OOWV)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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