Fußball ist deshalb so spannend, weil niemand weiß, wie das Spiel ausgeht. Ähnlich ist es bei der Spülanalyse der Berliner Wasserbetriebe, die anhand der Wassergebrauchskurve Berlins zeigt, wann die Fußballfans der Hauptstadt massenweise den Fernseher verlassen, um zur Toilette zu gehen. Deshalb fiebern die Wasserbetriebe zur WM genauso mit wie der Rest von Fußball-Deutschland – den Blick fest auf den Fernseher und die Hand an der Pumpe (beziehungsweise am Computer, der sie steuert). So sorgen wird dafür gesorgt, dass es bei den Berliner:innen läuft, wenn auf dem Spielfeld gerade Pause ist.
Die Spülanalyse zeigt die Wassernutzung in Berlin vor, während und nach dem Spiel. Die Spannung eines Spiels und die emotionale Verbundenheit der Berliner:innen zu einer Mannschaft sind zwar Gefühle, die man schwer beschreiben kann – an der Spülkurve sind sie aber deutlich ablesbar. Während wichtiger WM-Spiele verzeichnen die BWB regelmäßig Spitzenwerte bei der Wasserabgabe: so verlassen die Werke kurz vor manchem Halbzeitpfiff rund 5.000 Liter pro Sekunde. Kurz danach kann sich der Bedarf locker verdoppeln – allerdings nur für wenige Minuten, bis die Spülkästen wieder voll sind.
Zur SpülanalyseÜbrigens: Wer beim Spülen die Spartaste drückt, braucht 70 Prozent weniger Wasser. Weitere Tipps für den Schutz des Wassers gibt es hier.
Quelle: Berliner Wasserbetriebe










