Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

ENERVIE-Sensor sorgt für smarten Gewässerschutz

Ökosysteme können sehr empfindlich sein. Teichanlagen wie am Ischeland in Hagen gehören zu den sensiblen Anzeigern für einen fortschreitenden Klimawandel: Mit steigenden Wassertemperaturen und sinkendem Sauerstoffgehalt droht das Ökosystem im Teich zu kippen. Um hier gezielt gegenzusteuern, baute die ENERVIE Gruppe nun erstmals ein digitales Frühwarnsystem für den Gewässerschutz am Ischeland-Teich ein.

von | 31.08.20

ENERVIE Vorstandssprecher Erik Höhne, der Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Henning Karl, Prokurist ENERVIE Service. (Quelle: ENERVIE)

Beim Ortstermin überzeugten sich der Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz und ENERVIE Vorstandssprecher Erik Höhne von dem gestarteten Test: In Echtzeit misst ein intelligenter Sensor Wassertemperatur sowie Sauerstoffgehalt und füttert mit den Daten ein zugehöriges „Smart City“-Dashboard.  

 

Datenübermittlung in Echtzeit 

 

Im April informierten aufmerksame Spaziergänger die Feuerwehr und verhinderten damit ein Fischsterben im Hagener Stadtgartenteich – am Ischeland ist dieser Anruf zukünftig nicht mehr notwendig. „In und rund um Hagen bauen wir gerade eine intelligente, digitale Infrastruktur auf. Unser LoRaWAN-Funknetz kann an jeder Stelle in der Stadt Daten aufnehmen und weiterleiten“, berichtet Erik Höhne, Vorstandssprecher der ENERVIE Gruppe. Für den Ischeland-Teich heißt das: Über den LoRa-Sensor ermittelte Echtzeit-Daten geben dem Teichbesitzer stets Auskunft, ob mit der Wassertemperatur und dem Sauerstoffgehalt die Lebensbedingungen für Flora und Fauna im Gewässer stimmen. 

 

Verschiedene Anwendungsfelder für Sensoren 

 

Für die öffentliche Energieversorgung nutzt ENERVIE bereits selbst verschiedene Sensoren, die beispielsweise Temperaturen in Betriebsanlagen messen, Zählerstände auslesen oder bei der Fehlersuche Kurzschlüsse orten können. „Mit der Sauerstoffmessung hier im Ischeland-Teich können wir für die Stadt Hagen bzw. den WBH erstmalig wichtige Umweltdaten im öffentlichen Raum bereitstellen und dauerhaft dokumentieren. Auch Meldeketten lassen sich im ‚Störfall‘ automatisch auslösen“, formuliert der ENERVIE Vorstandssprecher den Ansatz. 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Drei neue Seen für das EUROLakes-Renaturierungsprojekt
Drei neue Seen für das EUROLakes-Renaturierungsprojekt

Das EUROLakes-Projekt erweitert sein Netzwerk um drei neue Replikationsstandorte: den Manyas- und den Sapanca-See in der Türkei sowie den Shkodra-See in Albanien. Dort sollen künftig Ansätze und naturbasierte Lösungen zur Renaturierung und nachhaltigen Bewirtschaftung von Seen an die jeweiligen lokalen Bedingungen angepasst und erprobt werden.

mehr lesen
„Der Klimawandel ist da – schon  jetzt müssen wir Talsperren anders  bewirtschaften“
„Der Klimawandel ist da – schon jetzt müssen wir Talsperren anders bewirtschaften“

Extremwetter, steigende Temperaturen und veränderte Einzugsgebiete stellen die Trinkwasserversorgung vor immer neue Herausforderungen. Welche Konsequenzen das heute für den Betrieb von Trinkwassertalsperren hat, warum starre Bewirtschaftungspläne an ihre Grenzen stoßen und weshalb der Schutz von Einzugsgebieten und insbesondere Wäldern wichtiger wird als je zuvor, erläutert Hartmut Willmitzer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e.V. (ATT), im Interview.

mehr lesen
Vierte Reinigungsstufe bleibt zentral für den Gewässerschutz
Vierte Reinigungsstufe bleibt zentral für den Gewässerschutz

Die DWA hält an der vierten Reinigungsstufe als zentralem Baustein für den Gewässerschutz fest. Gleichzeitig fordert sie eine wissenschaftlich belastbare und rechtssichere Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung, damit die Kosten der Spurenstoffelimination verursachergerecht verteilt werden.

mehr lesen
OOWV-Modellprojekt für energieeffiziente Kläranlage in Südafrika vor Abschluss
OOWV-Modellprojekt für energieeffiziente Kläranlage in Südafrika vor Abschluss

Wie lässt sich eine Kläranlage energieeffizienter betreiben und zugleich stärker mit eigener Energie versorgen? Genau daran arbeiten deutsche und südafrikanische Wasserexperten seit 2023 auf der Kläranlage East Bank in East London. Kurz vor Abschluss des Modellprojekts besuchte eine Delegation aus der Buffalo City Metropolitan Municipality mehrere Anlagen des OOWV in Niedersachsen.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

VEGA Grieshaber KG

Thema: Digitalisierung

Digitalisierung und

Barthauer Software GmbH

Thema: Digitalisierung

Netzinformationssysteme BaSYS – smart IT for smart

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03