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Bodensee-Wasserversorgung: Investitionen in die Zukunft

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Themen: | |
Autor: Jonas Völker

Bodensee-Wasserversorgung: Investitionen in die Zukunft

Mit Blick auf den durch den Klimawandel steigenden Bedarf an Trinkwasser und die erforderlichen Investitionen und Strukturanpassungen in der Wasserversorgung mahnt die Bodensee-Wasserversorgung die Landesregierung zur termingerechten Fertigstellung des im März 2019 gestarteten ‚Masterplan Wasserversorgung‘. „Die Kommunen und Zweckverbände haben Handlungsbedarf und brauchen verlässliche Zahlen und Vorgaben, um planen und investieren zu können. Wenn wir die Bürger auch in Zukunft sicher mit Trinkwasser versorgen wollen, müssen wir schneller sein als der Klimawandel“, so der Verbandsvorsitzende, der Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

2019 günstige Umlage

Dank der überdurchschnittlich hohen Wasserabgabe von 134,3 Mio. Kubikmeter Trinkwasser im Jahr 2019 fiel rückwirkend die durchschnittliche Umlage, also der rechnerische Wasserpreis mit 60,2 Cent/Kubikmeter um 2,7 % oder 1,7 Cent günstiger aus als geplant. Von den überschüssigen Mitteln werden 0,50 Mio. Euro den Rücklagen zugeführt und 0,55 Mio. Euro an die Verbandsmitglieder erstattet.

Höhere Umlage in 2021

Für das kommende Jahr 2021 plant der Zweckverband mit einer durchschnittlichen Umlage von 64,9 Cent pro Kubikmeter Trinkwasser. Gründe für die steigende Umlage sind u.a. höhere Personalkosten. Als Betreiber kritischer Infrastruktur und für die Vorbereitungen und Planungen zum Projekt „Zukunftsquelle“ hat das Unternehmen für das Jahr 2021 neue Stellen geschaffen und zudem das Engagement in der Ausbildung verstärkt. „Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, es muss sicher und zuverlässig zu unseren Verbandsmitgliedern gelangen. Dafür brauchen wir kompetente Fachleute aus vielen Sparten, die wir zunehmend im Unternehmen ausbilden. So schaffen wir die Grundlage für den anstehenden Generationswechsel in den Fachabteilungen“, so Michael Stäbler, kaufmännischer Geschäftsführer des Zweckverbandes.

Modernisierungsvorhaben

Im kommenden Jahr sind für Modernisierung und den Neubau von Anlagen 36 Mio. Euro eingeplant. Neben Investitionen ins Leitungsnetz werden am Standort Besigheim-Ottmarsheim die Betriebsstelle erneuert und ein Zentrallager errichtet. Im Wasserwerk Sipplinger Berg werden 9.000 Quadratmeter Dachfläche mit Photovoltaik ausgestattet.

Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen”

Mit dem Ziel, die Wasserversorgung für vier Millionen Baden-Württemberger für die kommenden Jahrzehnte fit zu machen, hat die Bodensee-Wasserversorgung 2019 das Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“ aufgelegt. Teile der Entnahme- und Förderanlagen in Sipplingen am Bodensee nähern sich mittlerweile ihrer Altersgrenze und müssen aufgrund der langen Betriebsdauer ersetzt oder erneuert werden. Gleichzeitig soll mit den geplanten Maßnahmen die Sicherheit gegen Ausfälle erhöht werden. Die zunehmende Ausbreitung der Quaggamuschel in den technischen Anlagen erfordern den Bau neuer Leitungen und neue Aufbereitungstechnologien, welche die invasive Muschel und ihre Larven sicher entfernen. Hierfür und für den Bau eines neuen Wasserwerks zwischen Ludwigshafen und Sipplingen am Bodensee sind die Ausschreibungen der Planungsleistungen abgeschlossen und die verschiedenen Planer werden in den nächsten Monaten beauftragt.

Umweltverträglichkeitsprüfung

Die Bodensee-Wasserversorgung ist in engem Kontakt mit den Genehmigungsbehörden, namentlich dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Landratsamt Bodenseekreis. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung. Christoph Jeromin, technischer Geschäftsführer der Bodensee-Wasserversorgung: „Diese Verfahren und Prüfungen gewährleisten, dass die schutzwürdigen Interessen von Mensch und Umwelt berücksichtigt werden – genauso wie das Interesse am Erhalt einer kritischen Infrastruktur für die Trinkwasserversorgung. So schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg sich weiterhin auf eine sichere und ausreichende Trinkwasserversorgung aus dem Bodensee verlassen können.“

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