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Kampagne zu Medikamentenresten im Abwasser

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Themen: |
Autor: Jonas Völker

Kampagne zu Medikamentenresten im Abwasser

“Für die Gesundheit von Mensch und Tier ist der Einsatz von Arzneimitteln unverzichtbar. Doch unsachgemäß entsorgte Medikamentenrückstände führen zu einer zunehmenden Belastung der Umwelt mit oft langlebigen und schädlichen Rückständen. Daher freue ich mich sehr, dass heute die Staffelübergabe von der Initiative ,Essen macht’s klar – Weniger Medikamente im Abwasser ‘ an die neue Initiative ,Ganz klar Köln’ stattfindet. Ziel der Initiative ist es, die Bürgerinnen und Bürger für einen verantwortungsvollen Umgang mit Medikamentenresten zu sensibilisieren”, so Umweltministerin Ursula Heinen-Esser. Aufgrund der Corona-Situation überreichten die beteiligten Institutionen den Staffelstab in einer virtuellen Aktion von Essen nach Köln.

Von 2017 bis 2019 in Essen

Das vom Umweltministerium geförderte Projekt “Essen macht’s klar” wurde von 2017 bis 2019 von den Wasserwirtschaftsunternehmen Emschergenossenschaft und Ruhrverband sowie der Stadt Essen durchgeführt und wird seitdem mit weiteren Aktionen für die Bevölkerung fortgesetzt. Im Zeitraum des Projekts wurden gezielte Kommunikations- und Bildungsmaßnahmen für die Sensibilisierung der Bevölkerung sowie für alle weiteren relevanten Akteure zur Minderung von Medikamentenrückständen im Wasserkreislauf entwickelt.

Aufklärung und Motivation

“Wir wollen möglichst viele Menschen aufklären und zum Mitmachen motivieren, um unsere Gewässer vor dieser Belastung zu schützen”, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft und Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall. Den Kern der Kampagne fasst er wie folgt zusammen: “Aufklären, sensibilisieren, Belastungen an der Quelle reduzieren – und damit aktiv Gewässerschutz betreiben.”

Unwissen führt zu Gewässerbelastung

Hieran knüpfen auch die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR (StEB Köln) mit der neuen Initiative “Ganz klar Köln” an. “Viele Kölnerinnen und Kölner wissen nicht, dass sie durch ihr Verbrauchsverhalten unnötigerweise zur Gewässerbelastung beitragen. Dieses Potenzial möchten wir aktivieren und bewusstes Handeln fördern”, sagt Otto Schaaf, Vorstand der StEB Köln. Mit Hilfe von “Oma Klara” und einem Augenzwinkern soll die Kampagne Verbraucherinnen und Verbraucher aufklären und sensibilisieren. Die Erfahrungen aus Essen sollen dabei in eine auf Köln zugeschnittene Kampagne einfließen.

Kampagne startet noch 2020 in Köln

“Der Ursprung bleibt erkennbar, aber gemeinsam mit der Stadt Köln möchten wir die Kommunikationsmaßnahmen im nächsten Jahr für Köln weiterentwickeln”, so Otto Schaaf. In diesem Jahr startet die von den StEB Köln getragene Kampagne zunächst digital in kleinem Rahmen. 2021 soll sie – auch in Zusammenarbeit mit Partnern – ausgerollt und auf weitere Zielgruppen, Medien und Kanäle ausgeweitet werden.

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