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121 Millionen SEK: Sweco übernimmt Hochwasserschutz-Planung in Polen

Polen wird immer wieder von schweren Hochwassern heimgesucht – nun soll die Vorsorge systematisch auf den nächsten Stand gebracht werden. Im Auftrag der polnischen Wasserbehörde Polish Waters aktualisiert Sweco die Hochwasserrisikomanagementpläne für sechs Flussgebiete, darunter Weichsel und Oder. Der Auftrag läuft von 2026 bis 2028.

von | 02.07.26

Ein Abschnitt der Oder in Polen.
Quelle: Adobe Stock/Franciszek

Das Projekt ist Teil der polnischen Initiativen im Rahmen der EU-Hochwasserrichtlinie zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Hochwasserereignissen. Sweco wird ein Konsortium leiten, das für die Aktualisierung der Pläne für sechs Flussgebietseinheiten in Polen zuständig ist, darunter die Einzugsgebiete von Weichsel und Oder.

„Diese Überprüfung und Aktualisierung der polnischen Hochwasserrisikomanagementpläne ist ein Schlüsselelement des sechsjährigen Planungszyklus im Rahmen der EU-Hochwasserrichtlinie. Durch die Bündelung von Fachwissen in den Bereichen Wasserwirtschaft, Umwelt- und Raumanalyse, wirtschaftliche Bewertung sowie Einbindung von Interessengruppen wird Sweco ‚Polish Waters‘ dabei unterstützen, die Widerstandsfähigkeit Polens gegenüber künftigen klimabedingten Hochwasserereignissen zu stärken“, sagt Maciej Chrzanowski, Präsident von Sweco in Polen.

Sweco kann auf eine langjährige Zusammenarbeit mit „Polish Waters“ (Państwowe Gospodarstwo Wodne Wody Polskie) zurückblicken, vor allem in den Bereichen Hochwasserrisikominderung, Stauseeplanung sowie Klimaanpassung und Wasserinfrastruktur.

Die neue Vereinbarung spiegelt den wachsenden Fokus auf Klimaresilienz in ganz Europa wider. Sie steht im Einklang mit Swecos jüngstem Bericht „Too much, too little, too polluted“, der sich auf europäische Daten und Swecos Fachwissen im Wassersektor aus verschiedenen Märkten stützt.


Quelle: Sweco

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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