Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Currenta und Wupperverband verlängern Kooperation bis 2031

Der Wupperverband und der Chempark-Betreiber Currenta klären seit vielen Dekaden die Abwässer aus dem Chemiewerk und aus kommunalen Kläranlagen des Bergischen Landes. Die Kooperation der beiden Entsorger wurde jetzt vorzeitig verlängert.

von | 10.12.18

Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes, und Currenta-Geschäftsführer Dr. Alexander Wagner freuen sich über die Fortführung der Kooperation im Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen.
Kooperationsvertrag. v.l.: Dr. Alexander Wagner, Georg Wulf

Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes und Currenta-Geschäftsführer Dr. Alexander Wagner unterzeichneten einen neuen Kooperationsvertrag für weitere 13 Jahre.
„Die gemeinsame Reinigung kommunaler und industrieller Abwässer in der Gemeinschaftskläranlage Leverkusen ist ein Musterbeispiel für eine jahrzehntelange, erfolgreiche Zusammenarbeit von Industrie und Wupperverband“, so Georg Wulf. „Ich freue mich sehr, dass wir schon frühzeitig die Weichen gestellt haben und unsere bewährte Kooperation zunächst bis 2031 fortsetzen.“
Auch der Currenta-Geschäftsführer freut sich über die vorzeitige Verlängerung: „Wir haben eine gute Entscheidung getroffen. Wir für uns. Der Wupperverband für sich. Und vor allem wir gemeinsam. Aus der Fortführung der Kooperation ergeben sich wirtschaftlich bedeutende Vorteile für beide Partner. Synergien schöpfen steht im Fokus. Sehr gerne erneuern wir unser Bekenntnis zueinander“, so Wagner. Konkret bedeutet das: weiterhin ein gemeinsames Klärwerk statt zwei separate. Ein Klärprozess für Chempark- und regionale Abwässer statt zwei parallel laufende. Gemeinsame statt doppelte Kosten.
Nicht nur wirtschaftlich ist die Synergie von Wupperverband und Currenta ein echtes Plus. Auch verfahrenstechnisch bringt die Fortführung der Kooperation eine ganze Reihe an Vorteilen mit sich. Etwa durch die gemeinsame Behandlung der kommunalen und der Industrieabwässer aus dem Chempark, in deren Zuge die enthaltenen Schadstofffrachten jetzt noch besser abgebaut werden können. Möglich macht das eine Millionen-Investition in die Optimierung und Erweiterung der Nachklärstufen.

Das ‚ONKL‘-Projekt

Das sogenannte ONKL-Projekt (Optimierung Nachklärkapazität Kläranlage Leverkusen) ist Teil der Kooperationsvereinbarung und schafft die Grundlage für einen dauerhaft sicheren Betrieb und weiterhin die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben während der vereinbarten Vertragslaufzeit. „Durch den Umbau der Anlage können wir zukünftig umweltschonender klären, da wir weniger Energie verbrauchen und dadurch weniger CO2 produzieren“, erklärt Robert Friebe, Betriebsleiter Wasserversorgung und -Reinigung am Standort.
„Zudem sind wir durch den Ausbau flexibler im Anlagenbetrieb und für mögliche zukünftige Kapazitätserweiterungen im Chempark gut aufgestellt.“ Über das Projekt und vor allem den Bau eines neuen Nachklärbeckens hatte Robert Friebe im Nachbarschaftsbüro Chempunkt persönlich informiert. Die Auslegung der Unterlagen ist für den Beginn des kommenden Jahres geplant.
Im Gemeinschaftsklärwerk Leverkusen werden die Betriebsabwässer aus dem Chempark zusammen mit den kommunalen Abwässern von bis zu 400.000 Einwohnern und Betrieben aus Leverkusen, Leichlingen, Burscheid sowie aus Teilen von Solingen und Bergisch Gladbach geklärt. Das Verhältnis dabei liegt bei rund 70 % kommunaler und 30 % Betriebsabwässer.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Geschlossene Fischzuchtanlagen aus Kunststoff für den Offshore-Einsatz
Geschlossene Fischzuchtanlagen aus Kunststoff für den Offshore-Einsatz

Geschlossene Aquakulturanlagen sollen eine kontrollierte Fischproduktion unter anspruchsvollen Offshore-Bedingungen ermöglichen. Für zwei FishGlobe-Anlagen in Norwegen lieferte AGRU tragende Kunststoffhalbzeuge und Rohrleitungssysteme aus PE 100-RC. Das geschlossene Containment-System reduziert Umwelteinflüsse und erleichtert den Betrieb der Anlagen.

mehr lesen
Flohkrebse zeigen überraschende Artenvielfalt im Atlantik
Flohkrebse zeigen überraschende Artenvielfalt im Atlantik

Eine genetische Untersuchung von Flohkrebsen in einem neu ausgewiesenen Meeresschutzgebiet im Nordostatlantik hat eine überraschend hohe Artenvielfalt am Meeresboden offenbart. Bereits eine einzelne Probenahme ergab 47 genetisch unterscheidbare Arten, Hochrechnungen deuten auf mehr als 120 Arten hin. Viele davon sind bislang wissenschaftlich unbekannt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung weiterer Forschung für den Schutz der Tiefsee und ihrer Ökosysteme.

mehr lesen
Wenn ein Staudamm zur Gefahr wird
Wenn ein Staudamm zur Gefahr wird

Der Enguri-Staudamm in Georgien zählt mit einer Höhe von 271 Metern zu den größten Bogenstaumauern der Welt und ist eine der wichtigsten Energieinfrastrukturen des Landes. Rund die Hälfte der georgischen Stromversorgung hängt von der Anlage ab. Gleichzeitig befindet sich der Staudamm in einer tektonisch aktiven Region des Kaukasus und steht damit unter besonderer Beobachtung von Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen.

mehr lesen
Wenn Gerüche zur Belastung werden
Wenn Gerüche zur Belastung werden

Gerüche aus der Kanalisation werden häufig als unvermeidbares Ärgernis wahrgenommen, können jedoch erhebliche Auswirkungen auf Lebensqualität, Gesundheit und Infrastruktur haben. Steigende Temperaturen und zunehmende Wetterextreme verschärfen das Problem zusätzlich. Gleichzeitig verursachen korrosive Gase Schäden an Kanälen und Bauwerken, die hohe Folgekosten nach sich ziehen. Moderne Filtersysteme bieten heute wirksame Möglichkeiten, Geruchs- und Korrosionsprobleme nachhaltig zu reduzieren.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03