Wenn zum 1. September 2019 88 Azubis ihre Ausbildung bei den Berliner Wasserbetrieben und 24 bei den Berliner Bäder-Betrieben beginnen, sind darunter zwei, die gemeinsam ausgebildet werden: Angehende Mechatroniker der Bäder-Betriebe absolvieren die Hälfte ihrer Ausbildung künftig bei den Wasserbetrieben.
„Wir Landesunternehmen sollten bei der Gewinnung neuer Fach- und Führungskräfte an einem Strang ziehen“, begründet Kerstin Oster, Personalvorständin der Berliner Wasserbetriebe die Kooperation. „Eine solche Zusammenarbeit ist immer auch eine Bestätigung für die hervorragende Qualität unserer innerbetrieblichen Ausbildung.“
„Ich freue mich, dass wir mit den Berliner Wasserbetrieben eine ausgesprochen erfahrene und kompetente Partnerin gefunden haben und den Arbeitsplatz „Schwimmbad“ als hoch technisch gesteuertes Funktionsgebäude der Berufsgruppe angehender Mechatroniker näher bringen können", erklärt Annette Siering, Vorständin der Berliner Bäder-Betriebe, „hier zeigt sich einmal mehr, welchen Mehrwert Landesbetriebe in der Zusammenarbeit schaffen.“
Die angehenden Mechatroniker werden nicht nur teilweise von den Wasserbetrieben ausgebildet, sie haben auch den dortigen Einstellungstest durchlaufen. Außerdem erhalten angehende Fachangestellte der Bäder-Betriebe technische Kurse im Ausbildungszentrum der Wasserbetriebe.
Mit Mikroblasen gegen Mikroplastik im Niederschlagswasser
Mikroplastik schwebt in der Luft, treibt in den Ozeanen und befindet sich sogar im Trinkwasser. Die Kunststoffteilchen sind kleiner als fünf Millimeter, kaum abbaubar und gelten als gefährlich für die Umwelt und menschliche Gesundheit. Zu den Hauptquellen von Mikroplastik gehört der Abrieb von Reifen, der auf Straßen zurückbleibt und vom Regen in die Kanalisation und schließlich in die Gewässer gespült wird. Eine Idee, um dieses Problem zu lösen, hat das Start-up MicroBubbles aus Bad Lippspringe.







