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Wasser 4.0? Noch nicht ganz

Was die digitale Transformation angeht, liegt die Wasserbranche in Deutschland im soliden Mittelfeld: Beim Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 reichte es für Platz 5 von elf.

von | 08.09.16

In Sachen Digitalisierung ist für die Wasserbranche noch Luft nach oben

TNS Infratest und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) haben im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2015 erstmals den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland erhoben. Die Wasser- und Energiebranche in Deutschland steht danach beim Grad ihrer digitalen Transformation auf Platz 5 von insgesamt elf differenziert untersuchten Branchen. Unter Digitalisierung wird die Nutzungsintensität von digitalen Technologien und Diensten, die Ausrichtung der Unternehmen auf die Digitalisierung und den Einfluss der Digitalisierung auf den Geschäftserfolg verstanden.

Allgemein verhaltenes Tempo

Insgesamt erreicht Deutschland beim Digitalisierungsgrad seiner gewerblichen Wirtschaft erst 49 von 100 möglichen Indexpunkten. Das bedeutet, dass die gewerbliche Wirtschaft noch deutlich von einer durchgängigen Digitalisierung entfernt ist. In den nächsten fünf Jahren soll der Wirtschaftsindex DIGITAL auf 56 Punkte steigen. Das Digitalisierungstempo bleibt also verhalten.

Von 47 auf 59 in fünf Jahren

Die Energie- und Wasserversorgung ist eine von insgesamt elf Branchen, die TNS Infratest und das ZEW Mannheim in eigenen Profilen detailliert untersucht haben. Sie erhält für 2015 die Einstufung „durchschnittlich digitalisiert“ mit 47 von möglichen 100 Punkten. Bis 2020 dürfte, so die Einschätzung, die Punktzahl auf 59 steigen, was immer noch als durchschnittlich gilt. Die Nutzung digitaler Dienste in den Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung ist deutlich ausbaufähig, die Nutzungsintensität digitaler Geräte und Infrastrukturen verbesserungsfähig.
Der Report teilt die untersuchten Branchen in fünf Gruppen ein:

  • Führend in der Digitalisierung ist und bleibt die IKT-Branche (Informations- und Kommunikationswirtschaft).
  • Digitale Vorreiter sind ferner die wissens­intensiven Dienstleister, wie beispielsweise Marktforscher oder Unternehmens­berater sowie die Finanz- und Versicherungs­dienstleister.
  • Im Durchschnitt liegen Handel und ab 2020 auch die Energie- und Wasserversorger.
  • Nachzügler in Sachen Digitalisierung sind und bleiben die Bereiche Verkehr und Logistik sowie Chemie und Pharma und der Fahrzeugbau. Der Maschinenbau wird dagegen bis 2020 schon im Branchen­durchschnitt liegen.
  • Schlusslicht in Sachen Digitalisierung ist das Gesundheitswesen.

Der gesamte Report für das Branchenprofil Energie- und Wasserversorgung kann hier heruntergeladen werden.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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