Der gemeinsame Aufruf des NRW-Umweltministeriums und der Emschergenossenschaft richtet sich an alle Gemeinden und Wasserverbände im wasserwirtschaftlichen Einzugsgebiet der Emscher. Gefragt sind zum Beispiel Ideen zur Regenwasserbeseitigung oder zum Gewässerausbau, Projekte zur Versickerung und Niederschlagswasser-Nutzung. Zu den Zielen gehören die Verbesserung der Gewässer und des Grundwassers sowie die Anpassung an den Klimawandel.
„Der Umgang mit dem Regenwasser ist ein wesentlicher Bestandteil einer integralen Wasserwirtschaft – vor allem in dicht besiedelten Gebieten wie dem Emscherland“, betont Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und ergänzt: „Die Wasserwirtschaft kann eine tragende Rolle in der Anpassung an den Klimawandel, in der Stadtgestaltung und -entwicklung einnehmen.“
Im Netz finden Sie den Projektaufruf sowie ein Muster für einen Projektantrag und für eine Projektbeschreibung. Beispiele für frühere Projekte gibt es hier.
Innovationspreis für Echtzeitmonitoring im Gewässerschutz
Das Projekt „Mehr Wasser für die Aue“ verbindet Gewässerentwicklung mit modernem Echtzeitmonitoring. Dafür wurden wilde-natur.org und der UHV 20 „Untere Oste“ beim niedersächsischen Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss 26“ mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.







