Der gemeinsame Aufruf des NRW-Umweltministeriums und der Emschergenossenschaft richtet sich an alle Gemeinden und Wasserverbände im wasserwirtschaftlichen Einzugsgebiet der Emscher. Gefragt sind zum Beispiel Ideen zur Regenwasserbeseitigung oder zum Gewässerausbau, Projekte zur Versickerung und Niederschlagswasser-Nutzung. Zu den Zielen gehören die Verbesserung der Gewässer und des Grundwassers sowie die Anpassung an den Klimawandel.
„Der Umgang mit dem Regenwasser ist ein wesentlicher Bestandteil einer integralen Wasserwirtschaft – vor allem in dicht besiedelten Gebieten wie dem Emscherland“, betont Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und ergänzt: „Die Wasserwirtschaft kann eine tragende Rolle in der Anpassung an den Klimawandel, in der Stadtgestaltung und -entwicklung einnehmen.“
Im Netz finden Sie den Projektaufruf sowie ein Muster für einen Projektantrag und für eine Projektbeschreibung. Beispiele für frühere Projekte gibt es hier.
PFAS-Verursacherprinzip: Verbände fordern konsequente Umsetzung
Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) „fordern von der EU-Kommission mehr Verantwortung für Hersteller zur Eindämmung von PFAS-Einträgen ins Wasser“. Sie fordern „einen strukturierten Prozess mit allen relevanten Akteuren einzuleiten, um das Verursacherprinzip konsequent umzusetzen“.







