Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

GWP feiert 10-jähriges Jubiläum

Am 27. und 28. Juni fand in Berlin die Jubiläumsfeier und Jahreskonferenz von German Water Partnership e. V. (GWP) statt. Mit dabei waren neben den Mitgliedern des Vereins aus ganz Deutschland auch zahlreiche Vertreter der Bundesministerien, Kooperationspartner sowie namhafte Gäste aus Forschung und Wissenschaft.

von | 06.07.18

13 der insgesamt 14 neu gewählten Vorstandsmitglieder von GWP – v. l. n. r.: Dr. Michael Kuhn; Michael Kersting; Dipl.-Chem.-Ing. Anja Rach, Georg Huber, Dr. Michael Beckereit; Dr.-Ing. Shahrooz Mohajeri; Dr.-Ing. Gerd Sagawe, Dr.-Ing. Ursula Schließmann; Hubertus Soppert; Dr. Richard J. Vestner; Hans-Joachim Werner; Gunda Röstel; Peter Stamm (Bild: © GWP/L. v. Loeper).

Rückblick auf gemeinsame Erfolge

Vor zehn Jahren taten sich Vertreter der deutschen Wasserwirtschaft und Wissenschaft zusammen und gründeten mit der Unterstützung von insgesamt fünf Bundesministerien – AA, BMWi, BMU, BMBF und BMZ – das Netzwerk German Water Partnership.
Seitdem hat GWP die Vernetzung der deutschen Wasserwirtschaft erfolgreich vorangetrieben, Kontakte zu internationalen Partnern weltweit aufgebaut und das Know-how der deutschen Wasserwirtschaft in die Welt getragen. Die deutsche Lösungskompetenz ist vor dem Hintergrund der zentralen Rolle, die Wasser in allen Aspekten globaler Entwicklung einnimmt, weltweit gefragt. Die Gratulanten, darunter Staatssekretär Jochen Flasbarth für das BMU sowie der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Alexander Bonde, hoben die enorme Entwicklung des Netzwerks in den vergangenen zehn Jahren hervor. Mit über 350 Mitgliedern sei GWP inzwischen eine starke Marke und habe international eine hohe Reputation, dazu habe vor allem das starke Engagement der Mitgliedsunternehmen über die Länder- und Regionalforen beigetragen, so Julia Braune Geschäftsführerin des Vereins.
Die Neven Subotic Stiftung, zivilgesellschaftlicher Partner von GWP im Jubiläumsjahr, ließ die Gäste am Abend beim „Wasser-Lauf“ erleben, was es heißt, sich das Trinkwasser in Kanistern vom nächsten Brunnen holen zu müssen. Die Stiftung baut mit Partnern vor Ort Brunnen und Sanitäranlagen für Schulen und Gemeinden in der Tigray Region im Norden Äthiopiens. „Damit schaffen wir die Grundlage für Bildungschancen, Selbstbestimmung und Zukunftsperspektiven“, erklärte der live zugeschaltete Neven Subotic. Mithilfe von Spendengeldern konnte die Stiftung bislang etwa 50 000 Menschen den dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser ermöglichen. Durch die Spende der Tombola-Erlöse des Abends leistete GWP einen finanziellen Beitrag zur weiteren Arbeit der Stiftung in Äthiopien.

„Expertise trifft Vision“

Im Rahmen der Jahreskonferenz am 28. Juni fand sich, unter dem Motto „Expertise trifft Vision“, die Forderung nach mehr internationaler und branchenübergreifender Zusammenarbeit zur Erreichung der Klimaziele der Agenda 2030 wie ein roter Faden in allen Redebeiträgen wieder. Wasser stoppe nicht an nationalen Grenzen, so Gunda Röstel, die am Vortag im Amt bestätigte Vorstandsvorsitzende des Vereins. Entscheidend sei deshalb für die Zukunft, wasserwirtschaftliche und -politische Themen verstärkt multilateral anzugehen und ein noch besseres Bewusstsein zur gemeinsamen Anstrengung bei allen beteiligten Akteuren zu schaffen. Denn nur in aktiver Zusammenarbeit können nachhaltige Lösungsansätze für wasserwirtschaftliche Herausforderungen in den Regionen weltweit geschaffen und implementiert werden. Somit verstand sich die GWP- Jahreskonferenz mit internationalen Gästen wie Seiner Exzellenz, Shi Mingde, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der VR China in Deutschland, sowie Prof. Dr. Hani Sewilam, Professor an der RWTH Aachen und der American University Cairo als Auftakt zu noch mehr internationalem Austausch und Anlass zur weltweiten Vernetzung.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Beregnungsexperiment im Donaumoos: dem Torf auf der Spur
Beregnungsexperiment im Donaumoos: dem Torf auf der Spur

Wenn Starkregen auf landwirtschaftlichen genutzten Moorboden fällt, hat das Konsequenzen. Welche genauen konkreten Folgen diese Ereignisse haben, untersucht ein aktuelles Projekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) im Donaumoos – mit einem eher ungewöhnlichen Versuchsaufbau: einer Beregnungssimulation zu drei verschiedenen Jahreszeiten.

mehr lesen
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert erhält den Bundesverdienstorden
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert erhält den Bundesverdienstorden

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl vergibt. Verliehen wird die Auszeichnung durch den Bundespräsidenten. Am 14.4.2026 händigte Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert aus.

mehr lesen
Barsiliens Wassernetze modernisieren
Barsiliens Wassernetze modernisieren

GF hat einen Vertrag im Wert von rund CHF 100 Mio. mit Sabesp, Brasiliens führendem Wasser- und Abwasserunternehmen, unterzeichnet. Er umfasst die Lieferung von Produkten und Lösungen für die Modernisierung von Wasserversorgungsnetzen im Bundesstaat São Paulo. Die 24-monatige Vereinbarung zählt zu den größten Aufträgen in der Geschichte von GF.

mehr lesen
Smarte Netze, bessere Daten
Smarte Netze, bessere Daten

Es ist ein zunehmendes Problem: Viele hydrometeorologische Messstationen arbeiten noch mit veralteter Technik, sind unterschiedlich aufgebaut oder liefern fehlerhafte Daten. Dadurch entstehen Unsicherheiten, die sich unmittelbar auf Entscheidungen auswirken können – etwa bei Hochwasserwarnungen. Zwei miteinander verbundene Projekte des Instituts für nachhaltige Wassersysteme der Hochschule Hof (inwa) beschäftigen sich mit diesem Thema.

mehr lesen
Mehr Daten, mehr Risiko? Der Umgang mit sensiblen Infrastrukturinformationen
Mehr Daten, mehr Risiko? Der Umgang mit sensiblen Infrastrukturinformationen

Wie viel Transparenz ist bei kritischen Infrastrukturen noch verantwortbar? Angesichts neuer technologischer Möglichkeiten wächst die Herausforderung, öffentlich zugängliche Informationen vor Missbrauch zu schützen. Der BDEW plädiert deshalb für ein Umdenken: Bestehende Regelungen sollen überprüft und so weiterentwickelt werden, dass sie sowohl Informationsansprüche als auch Sicherheitsanforderungen gleichermaßen berücksichtigen.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03