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Wupperverband schont Wasservorrat der Großen Dhünn-Talsperre

Nach zwei Jahren mit extremen Trockenphasen bereitet sich der Wupperverband nun auf mögliche längere Trockenperioden in 2020 vor. Im Zuge dessen werden die Wasservorräte von mehreren Talsperren geschont.

von | 03.05.20

Blick vom Damm der Großen Dhünn-Talsperre auf das Tosbecken in Richtung Dhünn. (Quelle: Wupperverband)

Im Februar und Anfang März fiel ergiebiger Regen, so dass sich die Talsperren füllen konnten. Seit Mitte März war es hingegen weitgehend trocken. Bei den großen Brauchwassertalsperren liegt der Stauinhalt aktuell bei 76 Prozent in der Wupper-Talsperre und bei 98 Prozent in der Bever-Talsperre. Aus diesen und weiteren Brauchwassertalsperren am Oberlauf der Wupper wird Wasser an die Wupper abgegeben. Zurzeit wird allerdings aus der Bever- und aus der Wupper-Talsperre mehr als die Mindestabgabe abgegeben, so dass am Referenzpegel in der Stadt Wuppertal die Mindestwassermenge von 3,5 Kubikmetern pro Sekunde fließen kann.

Stauinhalt nimmt zu

Die Trinkwassertalsperren haben einen Wasservorrat von 92 Prozent in der Herbringhauser und 93 Prozent in der Kerspe-Talsperre. Der Stauinhalt in der Hauptsperre der Großen Dhünn-Talsperre liegt zurzeit bei rund 58,7 Mio. Kubikmetern, das sind 81 Prozent ihres Fassungsvermögens. Ende April 2019 hatte die Hauptsperre einen ähnlichen Füllstand von rund 80 Prozent mit einem Stauinhalt von 58,2 Mio.m³, im April 2018 lag er bei 97 Prozent mit einem Stauinhalt von 69,7 Mio.m³.

Wasserabgabe reduzieren

Eine Wasserknappheit herrscht zurzeit nicht. Dennoch appelliert der Wupperverband, mit der kostbaren Ressource Wasser grundsätzlich sensibel umzugehen. Antrag wird gestellt: Wasserabgabe an die Dhünn soll wie in 2019 maßvoll reduziert werden Die Jahre 2018 und 2019 haben gezeigt, dass in Zeiten des Klimawandels eine angepasste Talsperrenbewirtschaftung notwendig ist.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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