Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Wasserknappheit: Wiederverwendung von Wasser in der Landwirtschaft

Um die landwirtschaftliche Bewässerung auch in der Zukunft sicherzustellen, hat die EU neue Vorschriften verabschiedet. Dabei geht es um die Verwendung von behandeltem kommunalem Abwasser.

von | 02.05.20

Eine Wiederverwendung von Wasser würde auch dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft entsprechen.

Die EU leitet neue Schritte gegen das Risiko von Wasserknappheit bei der landwirtschaftlichen Bewässerung ein. Der Rat hat heute im schriftlichen Verfahren eine Verordnung angenommen, die die Verwendung von behandeltem kommunalem Abwasser (aufbereitetem Wasser) für die landwirtschaftliche Bewässerung erleichtern wird.

Verbessert Verfügbarkeit von Wasser

Die Regeln sollen in Europa zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels dienen. Die Verordnung, die vollkommen den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft entspricht, wird die Verfügbarkeit von Wasser verbessern und Anreize für eine effizientere Wassernutzung schaffen. Wenn sichergestellt wird, dass insbesondere bei Hitzewellen und schweren Dürren genügend Wasser für die Bewässerung von Feldern zur Verfügung steht, können Ernteausfälle und Lebensmittelknappheit vermieden werden.

Unterschiedliches Klima

Da geografische und klimatische Bedingungen in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich sind, kann ein Mitgliedstaat auch entscheiden, dass der Einsatz von aufbereitetem Wasser für die landwirtschaftliche Bewässerung in manchen Landesteilen oder im gesamten Land nicht zweckmäßig ist.
Mit dem heutigen Beschluss hat der Rat seinen Standpunkt in erster Lesung festgelegt. Die Verordnung muss nun vom Europäischen Parlament in zweiter Lesung angenommen werden, bevor sie im Amtsblatt veröffentlicht werden kann.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

PFAS-Verursacherprinzip: Verbände fordern konsequente Umsetzung
PFAS-Verursacherprinzip: Verbände fordern konsequente Umsetzung

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) „fordern von der EU-Kommission mehr Verantwortung für Hersteller zur Eindämmung von PFAS-Einträgen ins Wasser“. Sie fordern „einen strukturierten Prozess mit allen relevanten Akteuren einzuleiten, um das Verursacherprinzip konsequent umzusetzen“.

mehr lesen
Mikroplastikfilter nach dem Vorbild von Fischmäulern
Mikroplastikfilter nach dem Vorbild von Fischmäulern

Forschende der Universität Bonn haben nun einen neuen Filter entwickelt, der dieses Problem eindämmen könnte. Als Vorbild diente ihnen dabei das Kiemenreusensystem von Fischen. In ersten Tests konnte der inzwischen zum Patent angemeldete Filter mehr als 99 Prozent der Plastikfasern aus dem Abwasser von Waschmaschinen entfernen.

mehr lesen
NIS-2 in der Wasserwirtschaft
NIS-2 in der Wasserwirtschaft

Das Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft lädt am 15.12.2025 zum kostenfreien Online-Seminar „NIS2 kompakt – Cybersicherheitspflichten für die Wasserwirtschaft“ ein.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03