Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi
UrbanM2O: Mit digitalen Zwillingen und KI zu schadstofffreien Wassersystemen

UrbanM2O: Mit digitalen Zwillingen und KI zu schadstofffreien Wassersystemen

Städte stehen weltweit vor der Herausforderung, ihre Wassersysteme an den Klimawandel anzupassen und gleichzeitig die Verschmutzung von Oberflächen- und Grundwasser zu verhindern. Mit jüngst gestarteten Forschungs- und Innovationsprojekt UrbanM2O sollen hierfür europaweit praxisnahe Lösungen entwickelt werden. Das EU-Projekt wird über das Programm Horizon Europe mit fünf Millionen Euro gefördert, ergänzt durch eine Million Euro vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI).

Der Wasserverschmutzung im Mittelmeer entgegenwirken

Der Wasserverschmutzung im Mittelmeer entgegenwirken

Das Projekt PartArt4OW startet seine zweite Ausschreibung und ruft dazu auf, mutige Konzepte einzureichen, die Kunst und Wissenschaft verbinden. Gesucht werden Vorschläge, die Verschmutzung von Gewässern im Mittelmeerraum thematisieren und betroffene Gemeinschaften aktiv einbeziehen. Ziel ist es, neue Wege zu entwickeln, um ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

Urbaner Gebäudebestand als Ressource: Grauwasser nutzen in Berlin

Urbaner Gebäudebestand als Ressource: Grauwasser nutzen in Berlin

Am 25. August 2025 hat an der Technischen Universität Berlin die Umsetzungsphase des Reallaborprojekts IWIQ – Integrierte Wasser- und Wärmerückgewinnung im Quartier begonnen. Im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung begrüßte die Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, die Initiative und hob ihre Bedeutung für die urbane Transformation hervor. Das Projekt soll zeigen, wie Bestandsgebäude zu wertvollen Ressourcen für Wasser- und Energierückgewinnung werden können – und verbindet Sanierungsstrategien mit innovativen Lösungen für die Wärme- und Wasserversorgung.

Möglicher Zusammenbruch der Atlantischen Umwälzströmung nach 2100

Möglicher Zusammenbruch der Atlantischen Umwälzströmung nach 2100

In Szenarien mit hohen Treibhausgasemissionen könnte die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) – ein zentrales Strömungssystem des Ozeans, zu dem auch der Golfstrom gehört – nach dem Jahr 2100 zusammenbrechen. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie, an der auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt war. Ein solcher Kollaps würde den Wärmetransport des Atlantiks massiv stören und hätte gravierende klimatische Folgen: von vermehrter Trockenheit im europäischen Sommer bis zu extremen Wintern in Nordwesteuropa und Verschiebungen der tropischen Regenzonen.

Pixel-Helden erklären die Smart City: Urbane Innovation greifbar machen

Pixel-Helden erklären die Smart City: Urbane Innovation greifbar machen

Mit den „Smart City Heroes“ hat das RWTH-Aachen-Startup dataMatters gemeinsam mit der digitalen Kreativagentur YipYips eine ungewöhnliche Methode gefunden, komplexe Technologie zu vermitteln. In Form von Retro-Videospiel-Figuren wie „Data Dan“ werden kommunale Herausforderungen dargestellt, die Smart Cities mit Hilfe von Sensoren, Datenräumen und Künstlicher Intelligenz (KI) lösen können. Die Videoclips dienen zur anschaulichen Vermittlung – doch die Szenarien basieren allesamt auf realen Projekten.

Ressource Abwasser: Hochwertige Rohstoffe gewinnen

Ressource Abwasser: Hochwertige Rohstoffe gewinnen

Kläranlagen reinigen nicht nur Abwasser, sie sind auch Rohstofflieferanten. Im Projekt KoalAplan gewinnen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB gemeinsam mit Partnern hochwertige Produkte aus kommunalem Abwasser. Dazu gehören Ammonium und Wasserstoff sowie Polyhydroxyalkanoate (PHA), aus denen sich biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe herstellen lassen.

Lithium im Rhein birgt Risiken für Trinkwasser

Lithium im Rhein birgt Risiken für Trinkwasser

Die niederländischen Trinkwasserversorger, die für die Trinkwassergewinnung auf Wasser aus dem Rhein angewiesen sind, senden der Europäischen Kommission einen Brief, in dem sie eine Umweltqualitätsnorm für Lithium in Oberflächengewässern fordern. An immer mehr Orten in Europa und auch entlang des Rheins wird Lithium für die Batterieproduktion gewonnen und verarbeitet. Dies birgt Risiken für die Wasserqualität und damit auch für unser Trinkwasser.

Neues KI-Modell zeigt Hitzebelastung in Freiburg an

Neues KI-Modell zeigt Hitzebelastung in Freiburg an

Städte sind besonders stark von Hitzebelastung betroffen, da versiegelte Flächen und dichte Bebauung die Wärme speichern. Häufigere und stärkere Hitzeperioden stellen eine wachsende Herausforderung für die Gesundheit der Bevölkerung und die städtische Infrastruktur dar. Ein neues KI-Modell der Universität Freiburg und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) berechnet erstmals, wie sich die Hitzebelastung einer Stadt zukünftig pro Quadratmeter entwickeln wird. Das Modell kann Städte bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen und bietet Impulse für eine klimagerechte Stadtplanung. Veröffentlichung in Urban Climate. 

Katastrophenschutz in NRW durch neues Lager gestärkt

Katastrophenschutz in NRW durch neues Lager gestärkt

Das Ministerium des Innern teilt mit: Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein zentrales Katastrophenschutzlager eingerichtet. In Notlagen wie Hochwasser, bei Stürmen oder großen Bränden können künftig von dort aus schnell wichtige Einsatzmittel zu Einsatzstellen gebracht werden. Innenminister Herbert Reul hat das Lager unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Montag, 18. August 2025, eröffnet.

UN-Plastikabkommen: Was wurde in Genf erreicht?

UN-Plastikabkommen: Was wurde in Genf erreicht?

Vom 5. bis 15. August haben in Genf 1.400 Delegierte aus 183 Ländern sowie knapp 1.200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft verhandelt, um im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) ein Abkommen gegen die globale Plastikverschmutzung zu beschließen. Denn diese schadet nicht nur der Umwelt und der Gesundheit des Menschen, sondern auch dem Klima.