gwf Wasser | Abwasser gwf Wasser/Abwasser 02/2026

Mit der neuen EU‑Kommunalabwasserrichtlinie – kurz KARL – rückt die Branche an einen Wendepunkt. Was auf dem Papier nach Grenzwerten, Fristen und Nachrüstpflichten klingt, entscheidet in der Praxis über Energieeffizienz, Ressourcennutzung und Zukunftsfähigkeit kommunaler Kläranlagen. Betreiber, Planer und Behörden müssen nun den Spagat zwischen Regulierung und Innovation meistern – Herausforderungen und Lösungen liegen im Fokus dieser Ausgabe.
Die Ausgabe erscheint am 20.02.2026
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Unsere Top-Themen

Klimawandel, Extremwetter, steigende Anforderungen an Gewässerqualität, Ressourcenschutz und Sicherheit: Die Wasserwirtschaft steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Seit Mai 2025 steht Prof. Dr. Christoph Donner an der Spitze des Ruhrverbands. Im Interview mit gwf Wasser|Abwasser spricht er über seine Rückkehr ins Ruhrgebiet, die besondere Rolle des Verbands als Flussgebietsmanager, die Lehren aus Dürre und Hochwasser – und darüber, warum die Wasserver- und Abwasserentsorgung jetzt mehr denn je als strategische Infrastruktur verstanden werden muss.
Fachbericht: Rechtliche Rahmenbedingungen der Brauchwasserbereitstellung in Deutschland – Peer-Review
Autoren: Jannes Frank Schulze
Die EU-Verordnung 2020/741 [1] legt erstmals verbindliche Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung fest, beschränkt sich jedoch auf die landwirtschaftliche Bewässerung. Andere Anwendungen wie industrielle oder kommunale Nutzungen sind nicht geregelt, können aber von den Mitgliedstaaten erlaubt werden, sofern Umwelt- und Gesundheitsschutz gewährleistet sind. In Deutschland existiert bislang keine spezifische Regelung für die industrielle Abwasserwiederverwendung, maßgeblich sind die allgemeinen Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG [2]). Danach ist Abwasser vorrangig zu beseitigen (§ 55 WHG), die Wiederverwendung kann jedoch als Wasserbenutzung genehmigt werden.
Fachbericht: Ein modularer Membranreaktor (MAPMR) zur photokatalytischen Mikroschadstoffentfernung
Autor:innen: Michael S. Leupold, Max Reuschenbach, Gerrit Renner, Anam Asghar, Klaus Kerpen, Lukas Fischer, Torsten C. Schmid
Der modulare photokatalytische Membranreaktor (MAPMR) wurde zur Untersuchung und Optimierung photokatalytischer Prozesse in wässrigen Lösungen entwickelt. Das System ermöglicht die Kontrolle zentraler Reaktionsparameter sowie die Differenzierung zwischen Photolyse- und Photokatalyseprozessen durch den Einsatz selektiver UV-Filter.
u.v.m.
Fachberichte
